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Kirchenentwicklung 2030

„Die Welt verändert sich rasant. Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, neue Technologien krempeln Leben und Arbeiten um und der demographische Wandel stellt die Alterspyramide auf den Kopf. Formen des Engagements verändern sich in Gesellschaft und Kirche. Menschen suchen nach neuen Formen, ihren Glauben zu leben, auszudrücken und gemeinsam zu feiern. Die Angebote der Kirche werden von vielen Menschen dabei immer mehr als fremd und unpassend erlebt, sie gehen und treten aus der Kirche aus. Auch die Anzahl der Mitarbeitenden geht zurück. Die Erzdiözese Freiburg stellt sich diesen Herausforderungen mit einem von Erzbischof Stephan Burger angestoßenen, umfassenden Zukunftsprozess: Kirchenentwicklung 2030. 
 
Im Rahmen der Kirchenentwicklung werden bis 2025/26 die bisherigen Seelsorgeeinheiten zu insgesamt 36 neuen Pfarreien zusammengelegt. Im März 2021 stellte die Erzdiözese dafür den dritten und abschließenden Entwurf vor. Das bisherige Dekanat Tauberbischofsheim wird in zwei Pfarreien aufgeteilt. Die Seelsorgeeinheit Freudenberg gehört zur Nordpfarrei und bildet mit den bisherigen Pfarreien Wertheim, Külsheim-Bronnbach, Großrinderfeld-Werbach, Tauberbischofsheim und Königheim die neue Pfarrei und Kirchengemeinde (grüner Bereich).
 
   raumplanung.jpg       Kirchengemeinde Anzahl Katholiken Anzahl Pfarreien
   Freudenberg  2.788  30
   Wertheim   5.759
   Külsheim-Bronnbach  4.913
   Großrinderfeld-Werbach  4.771
   Tauberbischofsheim  7.180
   Königheim  2.295
   gesamt  27.076
 

 

 

 

 

 

   

   

 
 
 Informationen zur Kirchenentwicklung, der Raumplanung, den Rahmenkonzepten finden SIe unter https://kirchenentwicklung2030.de/
 
Die bisherigen Pfarreien haben eine lokale Projektleitung gegründet um in einer Transformationsphase gemeinsame Konzepte, Regeln, Vorgabe für die neue Kirchengemeinde zu entwickeln. Die Seelssorgeeinheit Freudenberg wird in diesem Gremium von Diakon Michael Schlör und PGR-Vorsitzender René Rosche vertreten. Bis 2025 sollten die Konzepte zur Umsetzung vor Ort entwicklet werden und ab 2026 die neue Kirchengemeinde entstehen.
 
 

Konzeptphase (bis 2022)

Die aktuell laufende Konzeptphase musste coronabedingt bis 2022 verlängert werden. Die Arbeit am übergeordneten Gesamtrahmen für eine diözesane Neuausrichtung knüpft an zuvor Entwickeltem an: Die bestehenden Diözesanen Leitlinien dienen als Basis und sind auf die Perspektive 2030 hin zu konkretisieren. Darin wurden die Empfehlungen aus den Fachgruppen zur Entwicklung der „Kirche vor Ort“ ebenso aufgegriffen, wie Überlegungen zur Entwicklung der Verwaltung und Struktur und langfristige Planungen innerhalb der Fachabteilungen des Ordinariats. Am Ende der Konzeptphase liegen ein diözesanes Zukunftsbild und strategische Ziele vor. 

Transformationsphase (2022 bis 2025/2026)

Mit Transformation ist der Prozess der Veränderung gemeint. Die Transformationsphase zielt darauf ab, ausgehend von den Ergebnissen der Konzeptphase die zukünftige Gestalt der Kirche vor Ort schrittweise, systematisch und nachhaltig zu konkretisieren und die tatsächliche Umsetzung anzugehen. Dazu werden Rahmenbedingungen entwickelt: ein Minimum an diözesanen Regelungen und Standards. Dieser Rahmen muss vor Ort entsprechend der jeweiligen Besonderheiten ausgestaltet werden. Davon ausgehend wird dann von den lokalen Akteuren der Übergang zum Neuen in den zukünftigen Pfarreien kommuniziert, reflektiert, geklärt und vereinbart werden. Das betrifft insbesondere die inhaltlichen, rechtlichen und verwaltungstechnischen Fragen des Übergangs. Nicht zuletzt geht es in dieser Phase auch darum, zu experimentieren und Neues auszuprobieren.

Implementierungsphase (ab 2025/2026)

In der sogenannten Implementierungsphase erfolgt die Gründung der neuen Pfarreien als pastorale Räume. Diese verstehen sich als Netzwerke und umfassen das gesamte kirchliche Leben in seiner ganzen Vielfalt. Das neue Miteinander muss eingeübt, erprobt und natürlich im weiteren Verlauf immer wieder angepasst und verbessert werden. Neue, innovative Ansätze werden vertieft und ausgeweitet.
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